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Schwerer Verkehrsunfall auf der B64

Am Samstagabend kam es gegen 18:20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B64 in Höhe der Abfahrt Bad Driburg Nebenstrecke (K18), bei dem drei Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Zwei Kleinwagen waren dort im Einmündungsbereich kollidiert. Dabei wurde der Fahrer eines Daihatsu in seinem Fahrzeug eingeklemmt, die zwei Insassen eines Opels konnten das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen.

Copyright M. Köppelmann
Copyright M. Köppelmann

Der eingeklemmte Daihatsu Fahrer wurde durch Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät aus dem verunfallten Fahrzeug gerettet und an den Rettungsdienst Buke und einen Notarzt aus Bad Driburg übergeben. Die Insassen des Opels wurden bis zum Eintreffen zwei weiterer Rettungswagen aus Bad Driburg und Bad Lippspringe sowie einen Notarzt aus Paderborn durch Kräfte der Feuerwehr erstversorgt. Während der Einsatzmaßnahmen wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt, sowie die Einsatzstelle gegen Verkehr abgesichert.

Aufgrund der Anzahl der beim Unfall verletzten Personen wurden seitens der Kreisleitstelle zusätzlich der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst entsandt, die die Aufteilung der Patienten auf drei Paderborner Krankenhäuser koordinierten.
In Anschluss an die Rettungsmaßnahmen wurde die Unfallaufnahme der Polizei durch eine Drehleiter unterstützt und die Fahrbahn gereinigt.

Zeitweise waren etwa 35 Kräfte aller drei Löschzüge der Altenbekener Wehr im Einsatz. Nach den Erstmaßnahmen konnten die Löschzüge Altenbeken und Schwaney aus dem Einsatz herausgelöst werden. Nach ca. zwei Stunden war der Einsatz auch für den örtlichen Löschzug Buke beendet.

Paralleleinsatz

Parallel kam es noch zu einem weiteren Einsatz. Da der in Buke stationierte Rettungswagen noch am Krankenhaus in Paderborn war, rückte die First Responder Einheit zu einem medizinischen Notfall innerhalb der Gemeinde Altenbeken aus.

Mark Nigriny

Mark Nigriny

Mark Nigriny ist Brandinspektor und Zugführer des Löschzugs Buke. Er arbeitet in der ehrenamtlichen Rettungsdienstgruppe sowie in der First Responder-Einheit mit. Auf Kreisebene engagiert er sich im Arbeitskreis 'Digitalfunk' und 'Warnung der Bevölkerung'.